La cucaracha, la cucaracha, lalalalalalala

Er ist schnell, frisst so gut wie alles, lebt vergleichsweise sozial in Gruppen und meidet das Licht: der Kakerlak. Besonders in wärmeren Gefilden fühlt er sich wohl, wächst, gedeiht, vermehrt sich. Die Kanarischen Inseln gehören zu den wärmeren Gefilden. Bisher sind wir der Bedrohung durch die sechsbeinige Gefahr eher entspannt begegnet, während viele andere Segler schon an der Küste Portugals mit Fallen, Sprays und Panik aufgerüstet haben. Sind auch bloß Käfer, dachten wir uns da noch. Doch hier auf Gran Canaria ist nun wirklich nicht mehr zu übersehen, dass sie viele, viele große und hungrige Käfer sind, die Insel gilt als Kakerlaken-Hochburg.

Blog 151202_B02_klSo gibt es nun auch auf Flying Fish neue Regeln: um keine Eier einzuschleppen, bleiben Straßenschuhe auf dem Steg und dürfen erst wieder unter Deck, nachdem die Sohlen mit „Insecticida“ eingesprüht wurden, das gleich alles mögliche andere Geschmeiß mit fernhalten soll. Auch Abschnitte unserer Festmacherleinen haben wir damit behandelt. Ebenfalls gefährlich sind Papp- und Papierverpackungen wie zum Beispiel Eierkartons, die müssen nun draußen bleiben. Und Obst und Gemüse werden sofort gründlich abgewaschen, bei größeren Mengen draußen auf dem Steg. Wir sind gespannt, ob wir es so schaffen, einer Invasion zu entgehen. Für den Ernstfall halten wir Fallen bereit. Wir sind jetzt vorbereitet, keine Chance den Schaben!

Dody Tonga
Dezember 3rd, 2015 at 3:14 am

Hey mates, keine Panik und uebertreibt es nicht. Klar sind die Viecher an Bord nicht willkommen, aber soooooo tragisch ist das alles nicht. Bisher hatte ich 2 Einschleicher an Bord. Die kamen aber nicht ueber Schuhe oder Festmacherleinen oder Eier die ploetzlich und unerwartet ausgebruetet wurden, sondern sie sind von selbst an Bord geflogen. Begeistert war ich darueber nicht, aber, nachdem ich es gemerkt habe hat eine einfache Falle dem Problem ein Ende gesetzt. Solange ihr den Jungs nicht die Ueberhand zuspielt, no problemo.
Cheers
Dody

Ludger
Dezember 2nd, 2015 at 8:12 pm

Man, man, man, mit was sich die Heiks so rumplagen müssen – weibliche Motorenphänomenologie, gebrochene Windgeneratoren, bockige Selbststeueraggregate und jetzt noch die gemeine Küchenschabe. Seid vorsichtig, in irgendeinem Eurer Zielländer sind die kleinen Süßen bestimmt heilig! Liebe Grüße vom Schreibtisch, Ludger

Kerstin
Dezember 2nd, 2015 at 5:42 pm

Der andere Segelblog, den ich verfolge, hat eine schöne Folge online, bei der ich gelernt habe, dass selbst bei Konservendosen die Papierettiketten entsorgt werden müssen und danach die Dosen noch ins Chlorbad, um ja keine Cockroaches einzuschleppen. Na dann viel Spass bei den Vorbereitungen! https://www.youtube.com/watch?v=YghgisQFP2k (ab Min 20:00)

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