Das im engen Douro-Tal gelegene Porto schafft es mühelos zu Brighton und La Coruña auf die Liste der Städte, die uns richtig gut gefallen haben. Allein der Blick, den man aus dem gegenüber (auf der anderen Seite des Flusses) liegenden Vila Nova de Gaia auf die Altstadt genießt, ist eine Reise wert. Dicht an dicht Weiterlesen …
Endlich mal wieder ein perfekter Segeltag, lang ist’s her. Gestern haben wir bei vier Beaufort und Wellen aus Nord die 35 Seemeilen zwischen Viana do Castelo und Porto zurückgelegt und das war herrlich. Fast sind wir hergesurft: man sieht und hört eine große Welle von achtern anrollen und sich langsam auftürmen. Flying Fishs Heck wird Weiterlesen …
Penetranter Südwind seit einer Woche, so sind wir immer noch im schönen Baiona, obwohl wir es um diese Zeit längst nach Porto geschafft haben wollten. Morgen ist das Wetter erstmals ein klein wenig entgegenkommend: Flaute aus nördlichen Richtungen wurde angekündigt. Normalerweise würden wir da nicht ablegen, aber nun sind wir ungeduldig genug, um die Chance Weiterlesen …
Nach der leicht überdrehten Rüdesheim-am-Rheinhaftigkeit von Combarro waren die Islas Cíes das perfekte Kontrastprogramm. Nicht dass es dort keine Touristen gäbe, ganz im Gegenteil: bis zu 2.200 Menschen werden täglich von den zahlreich aus Vigo, Baiona und Cangas pendelnden Fähren am Vormittag ausgespuckt und gegen Abend wieder eingesammelt, bilden dazwischen bunte Ameisenstraßen auf den Waldwegen Weiterlesen …
Als vor langer Zeit Gott in sechs Tagen die Erde erschuf, so sagt man, machte er am siebten Tag kurz Pause (aß vielleicht ein Snickers) und stützte dabei seine Hand an Galiciens Westküste auf. Seine Finger gruben sich in die Landschaft und hinterließen als Abdruck fünf Buchten, die Rías Bajas. In diesen göttlichen Fingerabdrücken treiben Weiterlesen …
Sich im galicischen La Coruña wohlzufühlen war ganz leicht: schon von unserem Liegeplatz im Real Club Nautico aus schauten wir auf die einladend lichten Fassaden und Veranden der Häuserzeilen aus dem 19. Jahrhundert, die uns von der Altstadt trennten und La Coruña den Beinamen „die Gläserne“ verschafft haben. Direkt dahinter öffnet sich der große Rathausplatz, Weiterlesen …
Sie war gnädig zu uns, die Biskaya, nein, fast schon nett. Keine bösen Wetterüberraschungen und keine Unfälle oder Pannen, aber die Überfahrt fanden wir dennoch richtig, richtig anstrengend – und sehr abwechslungsreich. So hatten wir bei Winden zwischen zwei und sieben Beaufort in wildem Wechsel jedes unserer Segel im Einsatz: Fock, Kutter, Groß und Blister, gerefft Weiterlesen …
Wir haben uns prima arrangiert mit unserem ungeplanten Aufenthalt in der Bretagne. Am Freitag kam das Wetter vorbei, das uns auf der Biskaya erwischt hätte, eine eindrucksvolle Bestätigung, dass die Kursänderung eine schlaue Entscheidung war: hier im Port Vauban blies es mit bis zu 34 Knoten, jeder blieb besorgt in der Nähe seines Bootes und Weiterlesen …
Wir grüßen Euch herzlich aus dem französischen Camaret sur Mer, ganz in der Nähe von Brest. Dorthin haben wir heute früh den Kurs geändert, nachdem wir über Kurzwelle aktuelle Wetter-Gribfiles empfangen und ausgewertet haben. Und da gab es nichts zu diskutieren, so eindeutig waren die: aus dem kleinen Tiefausläuferchen, mit dessen unangenehmen Begleiterscheinungen wir zu Weiterlesen …
Es ist so weit, ab morgen früh nehmen wir die Biskaya in Angriff. Heute haben wir für die letzte Nacht in England unsere grüne Mooringboje in Bestlage von Falmouth verlassen, um in der Marina ein Stück flussaufwärts Wasser- und Dieseltanks aufzufüllen und im nahen Supermarkt Proviant zu bunkern, denn wir rechnen damit, immerhin rund vier Weiterlesen …