Madeiras kleine Schwester Porto Santo ist wirklich übersichtlich: nur elf Kilometer lang und sechs Kilometer breit. Sie ist trocken, fast wüstig, und es gibt ein paar Picos, zuckerhutartig aufragende Berge, von denen der Pico do Facho mit 517 Metern der höchste ist. Früher einmal war die Insel grün und trug den Beinamen Ihléu dos Dragoeiros, Weiterlesen …
Dieser Blogbeitrag ist Johannes, Kicker und Klaus-Reiner gewidmet, Heikos Förderern und Idolen in Sachen Angelfischerei, die immer an ihn geglaubt haben! Denn endlich, am Montag, dem zweiten Tag unserer Überfahrt von Lissabon nach Porto Santo, ist es passiert: ein Bonito hat angebissen, ein wunderschönes Tier, silbern schimmernd mit bläulichem Rücken und den charakteristischen kleinen Zacken Weiterlesen …
Wenn man an der zentralen Haltestelle Cais do Sodré aus der Bahn steigt, empfängt Lissabon einen nicht gleich mit offenen Armen, man muss sich zunächst in irgendeine Richtung aus dem Gewusel und Lärm heraus arbeiten, zumindest die richtig großen Touristengruppen hinter sich lassen, die in breiter Aufstellung ganze Straßen einnehmen, und durchatmen. Die Stadt liegt Weiterlesen …
Seit gestern sieht Flying Fish wieder aus wie ein amtliches Fahrtenschiff, denn unser neuer Windgenerator ist installiert, nachdem der Vorgänger in Spanien wegen eines Materialfehlers abgebrochen und ins Meer gekippt war (s. Blogbeitrag „Costa da Morte“). Eigentlich sollte die Reparatur schon in Porto stattfinden, doch dort hatte niemand Zeit für uns, so hat unser netter Weiterlesen …
Hatten wir schon mal erwähnt, dass die vorherrschende Windrichtung in diesem Jahr kaputt ist? Normalerweise stellt sich an der portugiesischen Atlantikküste circa ab April Nortada ein, ein stabiler Nordwind, der mit vier bis sechs Beaufort bläst. Nach einigem Südwind genießen wir gerade eine sehr softe Version davon: Flaute dominiert in den Prognosen, sind dann zwei Weiterlesen …
Das im engen Douro-Tal gelegene Porto schafft es mühelos zu Brighton und La Coruña auf die Liste der Städte, die uns richtig gut gefallen haben. Allein der Blick, den man aus dem gegenüber (auf der anderen Seite des Flusses) liegenden Vila Nova de Gaia auf die Altstadt genießt, ist eine Reise wert. Dicht an dicht Weiterlesen …
Endlich mal wieder ein perfekter Segeltag, lang ist’s her. Gestern haben wir bei vier Beaufort und Wellen aus Nord die 35 Seemeilen zwischen Viana do Castelo und Porto zurückgelegt und das war herrlich. Fast sind wir hergesurft: man sieht und hört eine große Welle von achtern anrollen und sich langsam auftürmen. Flying Fishs Heck wird Weiterlesen …
Penetranter Südwind seit einer Woche, so sind wir immer noch im schönen Baiona, obwohl wir es um diese Zeit längst nach Porto geschafft haben wollten. Morgen ist das Wetter erstmals ein klein wenig entgegenkommend: Flaute aus nördlichen Richtungen wurde angekündigt. Normalerweise würden wir da nicht ablegen, aber nun sind wir ungeduldig genug, um die Chance Weiterlesen …
Nach der leicht überdrehten Rüdesheim-am-Rheinhaftigkeit von Combarro waren die Islas Cíes das perfekte Kontrastprogramm. Nicht dass es dort keine Touristen gäbe, ganz im Gegenteil: bis zu 2.200 Menschen werden täglich von den zahlreich aus Vigo, Baiona und Cangas pendelnden Fähren am Vormittag ausgespuckt und gegen Abend wieder eingesammelt, bilden dazwischen bunte Ameisenstraßen auf den Waldwegen Weiterlesen …
Als vor langer Zeit Gott in sechs Tagen die Erde erschuf, so sagt man, machte er am siebten Tag kurz Pause (aß vielleicht ein Snickers) und stützte dabei seine Hand an Galiciens Westküste auf. Seine Finger gruben sich in die Landschaft und hinterließen als Abdruck fünf Buchten, die Rías Bajas. In diesen göttlichen Fingerabdrücken treiben Weiterlesen …