Heiks in Horta und immer noch im Freudentaumel! Unser Ankunftsabend am Montag war herrlich und perfekt und wunderbar, wir sind einfach überglücklich hier zu sein. Zu Beginn noch fix und fertig, dazu ein wenig frustriert wegen der Motorgeschichte im Hinterkopf, wirkte die Gesellschaft der Seglergemeinde mal wieder Wunder. Am großen Tisch mit Leuten aus Deutschland, Weiterlesen …
Wir haben es geschafft und sind in Horta auf der Azoren-Insel Faial angekommen! Bei grauem Wetter und garstigem Wind bis acht Beaufort, aber da wir ja nicht selbst anlegen mussten… Ja, richtig gelesen, wir sind bis vor die Hafeneinfahrt gesegelt und haben ab dort Schlepphilfe in Anspruch genommen. Und zwar nicht, weil unsere Super-Impro-Reparatur von Weiterlesen …
So in etwa hatten wir uns eigentlich das Segeln auf der Passatroute vorgestellt: Wind und Welle von achtern, beide Vorsegel sind als Schmetterling ausgebaumt, Flying Fishs Lieblingskurs, auf dem wir mit bis zu acht Knoten Geschwindigkeit dem Ziel entgegen fliegen. Und dies genussvoll, denn es ist zwar ordentlich Bewegung im Schiff, aber ohne das laestige Weiterlesen …
Das Tief selbst war gar nicht so schlimm, in der Nacht von Sonntag auf Montag sind wir in dessen Suedwestquadranten gesegelt und haben in Boeen 42 Knoten Wind (acht Beaufort) abgekriegt, stuermischen Wind also, aber noch keinen Sturm (dabei waren wir vorbereitet, hatten zur Sicherheit mal wieder „Segeln in rauen Gewaessern“ und „Sturm – was Weiterlesen …
So laeuft das mit Schiffen, irgendwas ist immer. Eigentlich wollten wir nur kurz ein wenig Motorunterstuetzung in der gestrigen Flaute, als sich beim Starten zeigte, dass sich ein Luftblaeschen ins Dieselsystem geschlichen hat. Eine Standardsituation, kann immer mal wieder passieren, Motor entlueften ist fuer uns bekanntlich Routine. Bloss dieses Mal brach dabei die wichtigste Entlueftungsschraube, Weiterlesen …
Viel gemuetlicher und angenehmer als in den letzten Tagen kann es mitten auf dem Atlantik wohl kaum sein. Wir sind tatsaechlich am Freitag in eine Flaute geraten, mussten zwei Tage lang motoren, weil sich kein Lueftchen regte. Dann setzte wieder leichter Wind ein, der bis jetzt anhaelt mit Staerken zwischen zwei und vier Beaufort aus Weiterlesen …
Dieses Mal galten sie also uns, die Troetentoene. Die Crews von „Olgalou“, „Helena“, „Mandalay“ und viele andere haben uns mit ordentlich Krach verabschiedet, als wir am Montag mit wild klopfenden Herzen unsere Ehrenrunde durchs Ankerfeld gedreht und Flying Fishs Bug gen Norden gesteuert haben. Letzte Blicke zurueck auf Marigot, dann auf die schoene kleine Insel Weiterlesen …
Zwar sagen uns alle derzeitigen Atlantiküberquerer, wir sollen es einfach lassen und hierbleiben, es sei kalt, ungemütlich, anstrengend da draußen, dennoch ist es so weit, wir legen gleich ab in der Marina Port Louis in Marigot auf St. Martin. Warum wir auf einmal in der Marina sind? Am Freitag fuhr deren Promotion-Team durchs Ankerfeld und Weiterlesen …
Eben haben wir leicht wehmütig ein letztes Mal in der Karibik ausklariert, final sozusagen. Wie immer bei den Franzosen ging das schnell und problemlos. Man füllt das „Controle de la Navigation Maritime“-Formular selbst am Computer aus (einziges Übel hierbei ist die Buchstaben-Unordnung auf den französischen Tastaturen, von QWERTZ keine Spur), das Ganze wird ausgedruckt, abgestempelt, Weiterlesen …
Immer noch keine günstige Wettervorhersage, wie gut, dass wir Zeit haben und einfach in Marigot bleiben können. Die letzten Tage fühlten sich an wie geschenkter Urlaub: perfektes Wetter, im Ankerfeld um uns herum nette Leute, dazu ein Haufen Freizeitgestaltungsmöglichkeiten. Entsprechend viel haben wir unternommen, waren shoppen in Philipsburg, haben die wunderbare Aussicht von Fort Louis Weiterlesen …